House of SUA Schulprojekte

VEREIN FÜR BILDUNG UND INTEGRATION

Fünf authentische Religionsvertreter nahmen an unserer Projektwoche über Toleranz und Frieden teil. Einer der Vertreter konnte per Videokonferenz der Veranstaltung zugeschaltet werden.

 

Zunächst erforschten die 4. Klassen die Gemeinsamkeiten der fünf größten Weltreligionen und beschäftigten sich mit dem Thema Toleranz und Frieden. Am Ende der Projektwoche trafen sie in der bunt geschmückten Turnhalle auf authentische Religionsvertreter.

Die Kinder fragten zum Beispiel in die Runde, welche Religion Gott am besten fände. Der Pastor antwortete: „Wir Christen glauben, dass Gott alle Menschen erschaffen hat. Auch das, was wir glauben, kommt von Gott. Egal, wie wir es glauben, als Muslim, als Buddhist, als Hinduist, als Christ, als Jude. Deswegen haben alle Religionen ihre Berechtigung.“ Der Imam sagte: „Gott hat alle Religionen zu unterschiedlichen Zeiten den Menschen gegeben. Deswegen haben sie so viele Gemeinsamkeiten.“ Für Buddhisten und Hinduisten ist es wichtig, dass jeder Mensch Wünsche und Ziele in seinem Leben hat und diese erfüllen soll – unterstützt durch seine Religion. Dem stimmte auch der jüdische Vertreter zu: „Jeder Mensch sollte sein Bestes geben und keine Angst haben. Ich freue mich schon auf Gottes Umarmung am Ende meines Lebens.“

In dieser bunten Projektwoche hat unser Verein zwei neue Projektleiterinnen ausgebildet und zahlreiche neue Helfer/innen involviert. Auch die Helfer außerhalb des Klassenraums waren entscheidend für das Gelingen: Das Medienzentrum Hittfeld stellte die technische Ausstattung für die digitalen Lerninhalte und lütt & fine aus Tötensen servierte leckere Lunch-Pakete für die Religionsvertreter.